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Bestimmung der Austenitkorngröße mittels
Aufkohlung nach Mc-Quaid-Ehn :
Bei Stählen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, besonders
bei Einsatzstählen, kann dieses Verfahren angewandt werden. Die Proben die für
die Prüfung zum Einsatz kommen müssen frei von Zunder und Entkohlung sein.
Die Proben werden bei 925° C (plusminus 10° C) 8 Stunden lang aufgekohlt. Zu
diesem Zweck werden die Proben in einen Einsatzkasten gelegt der mit Aufkohlungspulver
gefüllt ist. Als Aufkohlungspulver wird ein Gemisch aus 60% Holzkohle und 40%
Bariumcarbonat benutzt. Die Proben sollen langsam im Ofen abkühlen, damit sich
Zementit an den Korngrenzen ausscheiden kann. In der aufgekohlten Zone, die meist ca.
1 mm tief ist, ist dann Zementit an den ehemaligen Austenitkorngrenzen vorhanden. Nach
dem Erkalten werden Proben abgeschnitten und nach den herkömmlichen Präparationsverfahren
werden Schliffe angefertigt. Nach dem Ätzen mit einem geeigneten Ätzmittel,
z. B. alkalische Natriumpikratlösung, wird die Korngröße über
die Maschenweite des Zementitnetzwerks ermittelt.
Beispielbild 
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